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ESAMI DI STATO 2011/ Maturità, liceo linguistico: tema di Tedesco (Attualità), la soluzione alla traccia ufficiale

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Berlino, la Porta di Brandeburgo (Imagoeconomica)  Berlino, la Porta di Brandeburgo (Imagoeconomica)

Textkürzung

 

Moritz Becker ist ein Sozialpädagoge, der den Verhalten von Kindern und Jugendlichen im Netz studiert. Sie verbringen die meisten Zeit im Netz und sie benutzen vor allem Internet-Site, wo sie chatten, Bilder hochladen, Freunde treffen und Hobbys und Abneiugungen teilen können. Aber gibt es im Netz einige Gefahren: nach einem Studium des Zentrums für empirische pädagogische Forschung werden 16,5 Prozent von 2000 Schüler gemobbt, und zwar bedroht, belästigt und verunglimpft. Auch eine jüngst veröffentlichte EU-Studie zeigt, dass ein großer Teil der 9- bis 16-Jährigen bereits schlechte Erfahrungen im Internet gemacht hat. Eine andere Gefahr des Netzes ist nach dem Hamburger Kinder- und Jugendpsychiater Joachim Walter der Verlust von Konflikt und guter Lösung, weil der Konflikt nicht mehr zwischen zwei Menschen, sondern zwischen mehrere Menschen, zu regeln ist.

 

Texterstellung

 

Das Internet vernetzt die Welt und macht es den Mobbern leichter. Obwohl Facebook, Schüler- und StudiVZ, Myspace und Twitter helfen sollen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, können sie auch das Gegenteil bewirken: Freundschaften zerstören und Mitschüler bloßstellen und erniedrigen. Seit soziale Netzwerke wie Schüler- und StudiVZ oder Facebook und Myspace den Alltag der Kinder und Jugendlichen erreicht haben, benutzen es auch die jugendlichen Mobber. Das größte der Netzwerke ist Facebook mit mehr als 300 Millionen Mitgliedern. Das entspricht der Einwohnerzahl der USA. Das erhöht jedoch nicht die Zahl der Angreifer, denn fast immer mobben nur die eigenen Mitschüler. Sie nutzen hier aber andere Werkzeuge als auf dem Schulhof: Hassgruppen und gefakte Profile zum Beispiel. Meiner Meinung nach ist Mobbing kein Problem der Medien: Die Wurzeln dafür liegen im realen Leben. Die Eltern sollen die Kinder überwachen. Deshalb gilt für Eltern als erste Regel: Interesse zeigen! Eltern sollten sich so gut wie möglich darüber informieren, was ihre Kinder im Internet unternehmen, auf welchen Seiten sie surfen und mit wem sie kommunizieren. Bei Problemen sollten sie sich als Ansprechpartner anbieten und ihrem Kind ohne Schuldzuweisungen dabei helfen, sich gegen Mobbing zu wehren. Aber auch Kinder und Jugendliche können das Risiko, zum Opfer einer Mobbingattacke zu werden, senken, indem sie online immer vorsichtig mit ihren persönlichen Daten und Fotos umgehen. Unabhängig vom Internet sollten Jugendliche auch darauf achten, dass sie sich nicht heimlich fotografieren oder filmen lassen - wenn z.B. auf einer Party Fotos geschossen werden, sollten sie den Fotografierenden fragen, was mit den Bildern geschieht und ihn darum bitten, die von ihnen gemachten nicht im Internet zu veröffentlichen. Zum Glück hatte ich als Kind keine Cybermobbing Erfahrung und ich muss meine Eltern danken, weil sie immer sagten: „Aufpasst auf das Netz, das ist gefährlich!“.

 

(Sarah Zanetti)



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