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Maturità 2014/ Svolgimento Tedesco, seconda prova linguistico: di Roberto Graziotto e i commenti (Esami di Stato, oggi 19 giugno 2014)

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(Infophoto)  (Infophoto)
Testo letterario
 
1. Im ersten Absatz erhält ein Patient eine Telefonat. Er ist gerade bei  sich zu Hause, in seinem Arbeitszimmer und isst zu Mittag.In dem Telefonat geht es darum, dass er ein Organ gespendet bekommen soll. Im weiteren Verlauf geht er auf die Straße und wartet auf den Krankenwagen, welcher ihn abholen soll. Am Ende des ersten Absatzes befindet sich der Patient im Krankenhaus,nach der Operation ist er aufgewacht und ein Physiotherapeut bittet ihn aufzustehen. 

2. Der Leser erfährt nur sehr wenig über den Gesundheitszustand des Ich-Erzählers. Man erfährt nur, dass der Ich-Erzähler ohne eine Organspende nicht überleben kann. 

3. Es wird nur gesagt, dass der Ich-Erzähler ein mit einem Kind lebt. Die Mutter des Kindes lebt auch noch, aber nicht mit ihnen zusammen.

4. Er wartet darauf vom Krankenwagen abgeholt zu werden. 

5. Diese Episode findet in einem warmen in Sommer in Berlin statt.

6. Ich nehme an, dass in den drei vorherigen Tagen einerseits die Operation stattgefunden hat und andererseits er sich danach nicht gleich bewegen konnte und Ruhe brauchte. 

7. Das erste mal lehnt der Ich-Erzähler das Angebot ab, da es mitten in der Nacht kommt und das Kind schläft. Er hätte erst die Nachbarin wecken müssen. Vielleicht war sich der Ich-Erzähler auch nicht ganz sicher, ob er wirklich überzeugt ist, dies zu tun. 

8. Dieser Satz zeigt, dass der Ich-Erzähler unentschlossen und unsicher ist. Er will zwar weiterleben, aber irgendetwas in ihm, scheint sich zu fürchten. Außerdem hat er ein schlechtes Gewissen, weil ihm Hilfe geboten wurde und er sie aus Bequemlichkeit und Zweifeln abgelehnt hat. 
 

Textkürzung

Fassen Sie die Kernaussagen des Textes in wenigen Sätzen zusammen.

 In dem Text "Leben" geht es um einen todkranken Mann, der nur durch ein neues Organ überleben kann. Die genauen Umstände der Krankheit werden jedoch nicht bekannt. Herr W. lebt mit seinem Kind in Berlin. Nun bekommt Herr W. in besagtem Text einen Anruf vom Krankenhaus, in dem ihm mittgeteilt wird, dass man einen Organspender für ihn hat. In der Zeit, in der Herr W. auf dem Bürgersteig vor seinem Haus auf den Krankenwagen wartet, reflektiert er über die Nacht, in der er schon einmal ein solches Telefonat erhalten hat. In jener Winternacht bot man ihm schon mal ein Organ an, doch er lehnte ab. Vor sich selbst begründet er diese Entscheidung damit, dass sein Kind geschlafen hat und er dieses, sowie jemanden der sich um es kümmert, hätte wecken müssen. An dem Sommertag, an dem er nun wieder dieses Angebot bekommt, ist das Kind verreist. Trotz des Wissens, dass jeden Tag ein solcher Anruf hätte kommen können, ist er nicht darauf vorbereitet. Bevor er auf die Straße geht, muss Herr W. noch seine Tasche packen. Immer noch auf dem Bürgersteig stehend beschreibt er eine Situation die in der Zukunft stattfinden soll, der Tag, an dem er endlich wieder aufstehen kann nach der Operation und merkt, dass er seine Hausschuhe vergessen hat. 
 

Organspende ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Wie stehen Sie dazu? Gehen Sie in Ihren Ausführungen sowohl auf die Perspektive des Spenders als auch des Organempfängers ein. (ca. 200-250 Wörter)

 
Das Thema der Organspende wird momentan häufig diskutiert, nicht nur in der Schule, sondern auch in der Gesellschaft. Es gibt eine gewisse Übereinstimmung darin, dass Organspende etwas Gutes und moralisch unantastbares ist. Mir stellt sich aber die Frage, ob dies nicht die Illusion kreiert, dass der Mensch allein durch seine Technik in der Lage ist, das Leben zu verlängern. Es ist eine Tatsache, dass die Medizin es geschafft hat das Leben jetzt schon unglaublich zu verlängern, zum Beispiel im Vergleich zum Mittelalter. Aber hinter Organspende steht für mich auch die Reduktion des menschlichen Körpers auf eine Art "Warenhaus" aus dem man sich einfach etwas nehmen kann. Dieses minimieren ist für mich ein zu hoher Preis nur um mein Leben ein wenig zu verlängern. Auch steht es meiner Meinung nach im Wiederspruch zur Unantastbarkeit der Menschenwürde und zeigt so, dass es moralisch vielleicht doch anfechtbar sein könnte. Das größte Problem, welches ich im Organspenden sehe, ist jedoch der Fakt, dass der Spender noch gar nicht wirklich tot ist. Sein Herz schlägt noch, nur sein Gehirn funktioniert nicht mehr. Dies nennt man "Gehirntod". Doch dieses Wort sagt doch aus, dass das Gehirn tod ist, nicht aber der Körper. Werden die operierenden Ätzte so nicht zu Mördern? Gerade wegen diesem möglichen Vorwurf, ist Organspende eine heikle Sache, die sich auch mit der Frage verbindet: "Können wir ein Leben nehmen, um ein anderes zu retten", vor allem da das eine Leben höchstwahrscheinlich eh seinem Ende zu geht. Hier kann ich als Christ nur sagen, dass ich es mir nicht anmessen möchte über Leben und Tod zu entscheiden. Natürlich beziehe ich mich hierbei nicht auf das Spenden zum Beispiel einer Niere, da dies dem Spender keinen Schaden zufügt.
Testo di attualità 
1.Ein „Flexitarier“ ist ein Mensch, der versucht so wenig Fleisch wie ihm möglich zu essen und wenn er es isst, dann passt er auf, dass es aus artgerechter Haltung stammt. Er ist ein Teilzeit-Vegetarier.
2. Ich erkenne, ob ich ein Flexitarier bin, indem mir der Tierschutz und meine Gesundheit wichtig sind und wenn mir die Senkung der Preisen von Billigfleisch in den Supermärkten auf die Nerven geht.  
3. Die VEBU kommt zu dem Ergebnis, dass eine große Anzahl von Deutschen, sprich 42 Millionen, schon Flexitarier sind und das es eine steigende Tendenz dazu gibt.
4. Die gesunde Ernährung mit sehr wenigem Verzehr vom Fleisch spielt für die Flexitarier eine große und qualitative Rolle.
5. Es handelt sich um die artgerechte Haltung von Tieren, wenn sie sich, so lange sie leben, frei bewegen können, in einem Raum der sauber und hinreichend groß ist.
6. Die Vegetarier meinen, dass die Flexitarier sich nicht hinreichend von den normalen Fleischesser unterscheiden, also, dass diese Entscheidung nicht konsequent genug ist.
7.Die DGE zieht eine positive Bilanz, weil durch die Flexitarier der Konsum von Fleisch in Deutschland stark gesunken ist und die Ernährung qualitativ wertvoller geworden ist und wird.
 

Textkürzung

Fassen Sie die Kernaussagen des Textes in wenigen Sätzen zusammen.

 
Der Text vergleicht  zwei Statistiken zum Thema Flexitarier. Die zwei Statistiken unterscheiden sich sehr stark. Die Forsa- Umfrage für die VEBU (deutscher Vegetarierbund) spricht von 42 Millionen Flexitarier (da die Deutschen ca. 80 Millionen sind, handelt es sich um mehr als 50 %), während eine andere Umfrage von 11,6 % Flexitarier spricht. Der Text erwähnt auch die Kritik der Vegetarier gegenüber die Flexitarier, da diese Behaupten, Flexitarier wären nicht konsequent genug. Sie würden den Tieren nicht wirklich helfen. Trotz dieser Kritiken zieht der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) eine positive Bilanz.
 
 Texterstellung

Gesunde Ernährung, ob fleischlos oder mit Fleisch, ist ein wichtiges Thema. Wie stehen sie dazu? Wie gehen Jugendliche mit diesem Thema um? Bringen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen mit ein.
(ca. 200-250 Wörter).

Dass eine gute Ernährung besser ist als keine gute Ernährung ist eine Selbstverständlichkeit. Die Geister unterscheiden sie sich in der Definition von dem, was gut ist und was nicht. Wenn ich beobachte wie viele Jungendliche und Nicht-Jugendliche bei Mc Donald essen oder sich von Fast Food im Allgemeinen ernähren, gehe ich davon aus, dass für viele das gut ist, was schnell geht. Aber unter den Jugendlichen, besonders aus intellektuellen Familie, sehe ich eine bewusste Entscheidung für radikale oder leichte Formen vegetarischer Essenkultur. Diese wird in erster Linie gewählt, weil die Quälerei von Tieren mit Recht als ungerecht betrachtet wird. Was mich betrifft bevorzuge ich eine Ernährung auch mit Fleisch, wobei auch bei mir, so wie bei den Flexianer wichtig ist, dass die Tiere aus einer artgerechten Haltung kommen - nicht jedoch weil ich Tiere als Personen betrachte (wenn sie das wären, würde ich sie freilich nicht essen), sondern es gehört zu dem Menschsein, dass ein Mensch sich menschlich benimmt, auch gegenüber Tieren und jemand zu quälen ist eben nicht menschlich. Die Menschen haben eine gewisse Verantwortung für die Lebewesen der Erde übertragen bekommen. Damit ist nicht vereinbar sie in Massenzüchtungsanlagen zu mästen und zu schlachten. Durch Hildegard von Bingen, eine Ärztin und Mystikerin des Mittelalters, deren Leben neulich von Margarete von Trotta verfilmt worden ist, konnte ich einige Essentips bekommen, die meiner Gesundheit dienen: zum Beispiel die Verwendung von Dinkel und Ziegenprodukten (Milch und Käse).  Dinkel trägt zu einem fröhlichen Charakter bei und Ziegenmilch verschleimt viel weniger die Lunge als Kuhmilch, sagt Hildegard. So ziehe ich als Fazit, dass man nicht völlig auf Fleisch verzichten muss, doch das Konzept der Flexitarier für mich vertretbar ist und eine auf vegetarischen Produkten basierende Ernährung gesund und stimulierende sein kann. 


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