SOLUZIONI SECONDA PROVA MATURITA’ 2013/ Liceo linguistico: svolgimento della traccia di tedesco

- La Redazione

ELISA ABETINI e NORMA BRENNA hanno svolto per IlSussidiario.net le due prove di tedesco proposte oggi agli studenti del liceo linguistico: un testo letterario e uno di attualità

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Maturità 2016 (infophoto)

Elisa Abetini e Norma Brenna hanno svolto per IlSussidiario.net il compito di tedesco proposto questa mattina agli studenti dei licei linguistici. Il ministero dell’Istruzione ha proposto ai maturandi due diversi tipi di testo, uno letterario e uno di attualità, da comprendere e riassumere. Poi, in calce, sono state poste alcune domande per valutare il livello di comprensione ed esposizione dell’alunno. Ecco di seguito tutto lo svolgimento:

Juli Zeh: Das Ende vom Fisch (aus Corupus Delicti)

Textverständnis

1. Mia und Moritz befinden sich in den unhygienischen Wald, außerhalb der Grenze des Hygienegebiets. (vgl. Z. 11, Z. 5-7)

2. Für Moritz Holl bedeutet dieser Ort “Freiheit”. Ihm gefällt der Ort, weil er hier Fische fangen, Feuer machen und Fische essen kann. (vgl. Z. 11 u. 15)

3. Der implantierte Chip im Oberarm von Moritz lässt schließen, dass er sich normalerweise in einem kontrollierten Bereich/Gebiet befand, wo Sensoren am Wegrand mit dem Chip kommunizierten. (vgl. Z. 12-15)

4. Moritz und Mia sind Geschwister. Sie haben ein gutes aber auch konfliktreiches Verhältnis, denn sie streiten oft. Mia findet, dass Moritz ein bisschen verrückt ist, aber auch sehr anziehend. Sie ist manchmal eifersüchtig, wenn Moritz von seinen Blind Dates erzählt. (vgl. Z. 1, 25-30)

5. Moritz reagiert so wütend, weil Mia in ihrem Vorwurf sehr ernst und hart klingt. Er versteht, dass es nicht ein übliches Necken ist, aber ein echter Vorwurf. (vgl. Z. 29-33)

6. Mit der Aussage „Dabei bin ich ein Mensch und du nicht“ könnte Moritz meinen, dass er ein Mann ist. Er ist sich seiner Liebesfähigkeiten bewusst und kann sich über die Zwänge der Natur erheben. Er kann alle Situationen kontrollieren und machen, was er will. (vgl. Z. 35, 38-40)

7. Für Moritz bedeutet das “Dasein zu erfahren”, dass er die eigene Existenz und das eigene Leben intensiv (er)lebt. Leben oder Tot liegen in seiner eigenen Hand. (Z. 42-45)

8. Die Gesellschaft im Text könnte eine Gesellschaft der Zukunft sein, denn sie haben Sensoren am Wegrand und Chips im Oberarm (Z. 13-15). In diese Gesellschaft ist die Hygiene sehr wichtig, denn es gibt hygienische und unhygienische Gebiete (Z. 5-10). Es ist eine Gesellschaft mit vielen Regeln und Anweisungen. Alle müssen diese Ordnungen befolgen, ansonsten werden sie bestraft. (Z. 5-10) Die Personen essen Protein-Konserven aus dem Supermarkt und sie haben keine normalen Lebensmittel mehr. (Z.17) In dieser Gesellschaft sind Partnerschaftsvermittlungen und Blind Dates sehr üblich. Die wahre Liebe hat eine andere Bedeutung: sie ist körperlich und nicht gefühlvoll. (Z. 37-45)

Teztkürzung

Im Text “Das Ende vom Fisch” von Juli Zeh geht es um die Geschwister Mia und Moritz Holl, die das Hygienegebiet verlassen und in den unhygienischen Wald fliehen. Sie leben in einer anderen Welt, wahrscheinlich in der Zukunft. Die Personen haben Chips im Oberarm und es gibt Sensoren am Wegrand. Alles scheint kontrolliert zu sein. Die beiden Hauptdarsteller, Mia und Moritz streiten sich, denn für Mia ist Moritz ein “vergnügungssüchtiger Egoist”. Seine Vorstellung von Liebe ist anders als die unsere. Die Liebe ist körperlich und nicht gefühlvoll.  Wahrscheinlich repräsentiert Moritz die kaputte Weltanschauung seiner Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der es keine wahren Gefühle und Empfindungen gibt.

Studium in der Heimat. Wie flexibel muss ich sein?

Textverständnis

1. Die potenziellen Arbeitgeber würden bei der Durchsicht des Lebenslaufs von Malte Kolb “schwitzige Hände” bekommen, weil sie von seinen Auslandserfahrungen überrascht sein könnten, denn Malte war in zahlreichen Länder, wie zum Beispiel in den Vereinigten Staaten, Chile und England. (vgl. Z. 1-6)

2. Die Vorteile der Mobilität können quantitativ an der Zahl der Facebook-Freunde, an der Länge des Lebenslaufs und an der Zahl der Bewerbungen belegt werden. (vgl. Z. 7-13)

3. Saskia geht nicht ins Ausland, weil sie sich in Bremen wohl fühlt. Sie bevorzugt einen Job in ihrer Heimatstadt Bremen, denn sie hat keine Lust ein mobiles Leben zu führen. (vgl. Z. 16 und 23)

4. Die Arbeitgeber könnten Saskia Trägheit und mangelnde Flexibilität vorwerfen. (vgl. Z. 24-26)

5. Der Autor will zum Ausdruck bringen, dass das Studium oft nicht der künftigen Arbeit entspricht. Viele Absolventen finden eine andere Arbeit, die nichts mit ihrem Studium zu tun hat. (vgl. Z. 28-30 und 32-35)

6. Das Interesse der Studentenschaft an einer Auslandserfahrung ist sehr groß. Studien zeigen, dass sich die Gesamtzahl der Auslandsaufenthalte der Studenten zwischen 2000 und 2010 verdoppelt hat. Die Prognose für 2013 ist, dass sich die Zahl verdreifachen wird. (vgl. Z. 41-43)

7. Saskia Illginnis ist nicht chancenlos auf dem Arbeitsmarkt. Eine starke Bindung an die Heimat kann ein Vorteil im Privatleben und für die Arbeitswelt sein. (vgl. Z. 46-48)

8. Die Position des Verfassers ist neutral. Er erkennt die Vorteile der Auslandsaufenthalte an, denn “die Studie zeigt, dass Studenten mit Auslandserfahrung im Schnitt weniger Bewerbungen schreiben und kürzere Zeit suchen, bevor sie eine Stelle bekommen”( Z. 12-14). Auf der anderen Seite behauptet er, dass auch Personen ohne Erfahrungen im Ausland eine Chance und einen Vorteil im Arbeitsmarkt der eigenen Heimat haben können. “Eine starke Bindung an die Heimat kann ein Vorteil sein – nicht nur im Privatleben, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt”. (Z. 46-48)

 

Textkürzung

Im Text “Studium in der Heimat. Wie flexibel muss ich sein?“ aus „Die Zeit Online“ geht es um Personen mit und ohne Auslandserfahrungen. Heutzutage verbringen immer mehr junge Menschen einige Monate im Ausland, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Der Autor schildert die Vorteile der Auslandsaufenthalte während und nach dem Studium. Untersuchungen zeigen, dass Absolventen mit Erfahrungen im Ausland schneller eine Arbeit finden und auch Erfolg haben. Hingegen könnten Personen, die niemals eine Studien- oder Arbeits- Erfahrungen im Ausland gemacht haben, als Träge oder als Unflexibel bezeichnet werden. Jedoch, behauptet der Autor, dass auch Menschen, die nicht mobil sind, Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

 

(Di Elisa Abetini e Norma Brenna)



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